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GPS & Routenaufzeichnung, Einsteigerfragen
Autor: Nico Hoffmann (2008-01-30 23:11:55)
Hallo,
zwar nutze ich seit einiger Zeit ein KFZ-Navi, aber ich will jetzt
auch meine Freizeitaktivitäten (Bergwandern, Fahrradfahren) ein
bischen dokumentieren. Im Moment bin ich dabei, mir zu überlegen, was
ich denn eigentlich an Funktionen haben will und sehe mir die
Spezifikationen einiger Geräte an.
Das wirft bereits einige Fragen auf...
Wie ist das mit den Trackaufzeichnungspunkten? Ein Garmin eTrex H kann
10.000 Trackaufzeichnungspunkte, 10 speicherbare Tracks.
Wenn ich eine lange Tagestour, sagen wir 12 Stunden, im Stück
aufzeichnen will, könnte ich alle 4,xx Sekunden einen
Aufzeichnungspunkt speichern lassen und hätte dann ca 12 Stunden und
die 10000 Punkte.
Ich habe jetzt kein Gefühl für Trackaufzeichnungen - kriegt man auf
diese Weise brauchbare Tracklogs hin, oder geht man anders an die
Sache heran?
Mit insgesamt 10 speicherbaren Tracks könnte ich dann 10 solcher
Touren hintereinander weg speichern, bevor der Speicher im Gerät voll
ist und ich das Zeug auf den Computer überspielen müßte
(für meinen
Bedarf reichen die 10 Tracks).
Ein Magellan eXplorist 210 kann 50 Trackdateien mit je 2000
Punkten. Scheint mir etwas ungünstiger, weil ich dann den Abstand
zwischen zwei Trackpunkten vergrößern müßte oder einen
Tag auf
verschiedene Tracks verteilen müßte. Oder mache ich da einen
Denkfehler?
Der Holux M-241 speichert 130000 Punkte, wohl in einem Track. Das
wären dann 13 x 10000. Der scheibt wohl, solange er an ist? D.h. ich
schalte ihn einfach jeden Tag morgens ein und abens aus....
(die drei Geräte sind nicht wirklich vergleichbar, ich weiß)
Wie ist das mit Speicherkartenslots? Speichererweiterungen werden erst
richtig interessant, wenn ich auch eine Karte ins Gerät laden möchte,
für die reinen Tracks scheinen ja die paar festinstallierten Megabytes
zu reichen, oder?
Wie siehts mit Akkus aus? Die Herstellerangaben zur Laufzeit beziehen
sich meist auf Mignonbatterien. Laufen die Dinger auch mit Akkus, und
wenn ja: wie lange?
GPSBabel (oder ähnliche) und Linux. GPSBabel kann viele Geräte
ansprechen, auch über die serielle Schnittstelle. D.h. USB wäre
nicht unbedingt ein Mehrwert, solange ich nicht größere Datenmengen
bewegen muss? Lassen sich die Geräte auch mit GPSBabel konfigurieren,
also z.B. die Häufigkeit der Trackpunkte einstellen? Gibt es hier
Erfahrungen, wie das ganze unter Linux läuft, und vor allem, was nicht
geht?
Spekulation: Werden Digitalkameras in Zukunft auch mit Bluetooth oder
USB-Schnittstelle ausgerüstet werden, um beim Fotografieren Uhrzeit,
Koordinaten und ggf. vielleicht noch die Kompaßstellung in den
EXIF-Daten ablegen zu können? Bisher gibts in dieser Richtung ja nicht
sooo viel.
Danke für Anmerkungen, Hinweise, Spekulationen, etc :-)
N.
--
<Nutzdatenbegleiter: 0x00>
Autor: Peter Fischer (2008-01-31 05:28:45)
Nico Hoffmann wrote:
> Hallo,
>
> zwar nutze ich seit einiger Zeit ein KFZ-Navi, aber ich will jetzt
> auch meine Freizeitaktivitäten (Bergwandern, Fahrradfahren) ein
> bischen dokumentieren. Im Moment bin ich dabei, mir zu überlegen, was
> ich denn eigentlich an Funktionen haben will und sehe mir die
> Spezifikationen einiger Geräte an.
>
> Das wirft bereits einige Fragen auf...
>
> Wie ist das mit den Trackaufzeichnungspunkten? Ein Garmin eTrex H kann
> 10.000 Trackaufzeichnungspunkte, 10 speicherbare Tracks.
>
> Wenn ich eine lange Tagestour, sagen wir 12 Stunden, im Stück
> aufzeichnen will, könnte ich alle 4,xx Sekunden einen
> Aufzeichnungspunkt speichern lassen und hätte dann ca 12 Stunden und
> die 10000 Punkte.
>
> Ich habe jetzt kein Gefühl für Trackaufzeichnungen - kriegt man
auf
> diese Weise brauchbare Tracklogs hin, oder geht man anders an die
> Sache heran?
>
> Mit insgesamt 10 speicherbaren Tracks könnte ich dann 10 solcher
> Touren hintereinander weg speichern, bevor der Speicher im Gerät voll
> ist und ich das Zeug auf den Computer überspielen müßte
(für meinen
> Bedarf reichen die 10 Tracks).
>
> Ein Magellan eXplorist 210 kann 50 Trackdateien mit je 2000
> Punkten. Scheint mir etwas ungünstiger, weil ich dann den Abstand
> zwischen zwei Trackpunkten vergrößern müßte oder
einen Tag auf
> verschiedene Tracks verteilen müßte. Oder mache ich da einen
> Denkfehler?
>
> Der Holux M-241 speichert 130000 Punkte, wohl in einem Track. Das
> wären dann 13 x 10000. Der scheibt wohl, solange er an ist? D.h. ich
> schalte ihn einfach jeden Tag morgens ein und abens aus....
>
> (die drei Geräte sind nicht wirklich vergleichbar, ich weiß)
>
>
> Wie ist das mit Speicherkartenslots? Speichererweiterungen werden erst
> richtig interessant, wenn ich auch eine Karte ins Gerät laden
möchte,
> für die reinen Tracks scheinen ja die paar festinstallierten
Megabytes
> zu reichen, oder?
>
>
> Wie siehts mit Akkus aus? Die Herstellerangaben zur Laufzeit beziehen
> sich meist auf Mignonbatterien. Laufen die Dinger auch mit Akkus, und
> wenn ja: wie lange?
>
>
>
> GPSBabel (oder ähnliche) und Linux. GPSBabel kann viele Geräte
> ansprechen, auch über die serielle Schnittstelle. D.h. USB wäre
> nicht unbedingt ein Mehrwert, solange ich nicht größere
Datenmengen
> bewegen muss? Lassen sich die Geräte auch mit GPSBabel
konfigurieren,
> also z.B. die Häufigkeit der Trackpunkte einstellen? Gibt es hier
> Erfahrungen, wie das ganze unter Linux läuft, und vor allem, was
nicht
> geht?
>
>
>
> Spekulation: Werden Digitalkameras in Zukunft auch mit Bluetooth oder
> USB-Schnittstelle ausgerüstet werden, um beim Fotografieren Uhrzeit,
> Koordinaten und ggf. vielleicht noch die Kompaßstellung in den
> EXIF-Daten ablegen zu können? Bisher gibts in dieser Richtung ja
nicht
> sooo viel.
>
> Danke für Anmerkungen, Hinweise, Spekulationen, etc :-)
>
> N.
Hallo,
mal ein Beispiel aus der Praxis (etrex Vista)
die Trackaufzeichnung ist dynamisch und kann im Gerät
in drei Stufen angepasst werden (hoch mittel niedrig)
~ 5 Stunden zu Fuss ergibt
ca. 2000 Trackpunkte
Punktabstand 10m - 20m
Zeit zwischen den Trackpunkten ca. 2sec. - 10sec.
Akku geht - je nach Qualität und Kapazität läuft das Gerät
in der Regel
die angegebene Laufzeit, planen sollte man aber eine etwas kürzere
Laufzeit
(bei mehrtägigen Einsatz Ersatzakkus nicht vergessen).
Konfigurieren über GPSBabel ist nicht, das geht nur am Gerät selbst.
Wegepunkte, Tracks, Wpt und Routen up- und down laden funktioniert
auch mit USB unter Linux.
Nur für Trackaufzeichnung braucht man keine Speicherkarte.
In der Regel gibts mit einem Logger (z.B. Holux M241) je nach Einstellung
mehr Trackpunkte, das bringt aber auch grössere Datenmengen mit sich, was
mit der Zeit auch keinen wirklichen Fortschritt bedeutet (ist aber
Ansichtssache).
Hoffe hat Dir geholfen.
MfG
Peter F.
Autor: Peter Fischer (2008-01-31 05:28:45)
Autor: Peter Fischer (2008-01-31 05:28:45)
Nico Hoffmann wrote:
> Hallo,
>
> zwar nutze ich seit einiger Zeit ein KFZ-Navi, aber ich will jetzt
> auch meine Freizeitaktivitäten (Bergwandern, Fahrradfahren) ein
> bischen dokumentieren. Im Moment bin ich dabei, mir zu überlegen, was
> ich denn eigentlich an Funktionen haben will und sehe mir die
> Spezifikationen einiger Geräte an.
>
> Das wirft bereits einige Fragen auf...
>
> Wie ist das mit den Trackaufzeichnungspunkten? Ein Garmin eTrex H kann
> 10.000 Trackaufzeichnungspunkte, 10 speicherbare Tracks.
>
> Wenn ich eine lange Tagestour, sagen wir 12 Stunden, im Stück
> aufzeichnen will, könnte ich alle 4,xx Sekunden einen
> Aufzeichnungspunkt speichern lassen und hätte dann ca 12 Stunden und
> die 10000 Punkte.
>
> Ich habe jetzt kein Gefühl für Trackaufzeichnungen - kriegt man
auf
> diese Weise brauchbare Tracklogs hin, oder geht man anders an die
> Sache heran?
>
> Mit insgesamt 10 speicherbaren Tracks könnte ich dann 10 solcher
> Touren hintereinander weg speichern, bevor der Speicher im Gerät voll
> ist und ich das Zeug auf den Computer überspielen müßte
(für meinen
> Bedarf reichen die 10 Tracks).
>
> Ein Magellan eXplorist 210 kann 50 Trackdateien mit je 2000
> Punkten. Scheint mir etwas ungünstiger, weil ich dann den Abstand
> zwischen zwei Trackpunkten vergrößern müßte oder
einen Tag auf
> verschiedene Tracks verteilen müßte. Oder mache ich da einen
> Denkfehler?
>
> Der Holux M-241 speichert 130000 Punkte, wohl in einem Track. Das
> wären dann 13 x 10000. Der scheibt wohl, solange er an ist? D.h. ich
> schalte ihn einfach jeden Tag morgens ein und abens aus....
>
> (die drei Geräte sind nicht wirklich vergleichbar, ich weiß)
>
>
> Wie ist das mit Speicherkartenslots? Speichererweiterungen werden erst
> richtig interessant, wenn ich auch eine Karte ins Gerät laden
möchte,
> für die reinen Tracks scheinen ja die paar festinstallierten
Megabytes
> zu reichen, oder?
>
>
> Wie siehts mit Akkus aus? Die Herstellerangaben zur Laufzeit beziehen
> sich meist auf Mignonbatterien. Laufen die Dinger auch mit Akkus, und
> wenn ja: wie lange?
>
>
>
> GPSBabel (oder ähnliche) und Linux. GPSBabel kann viele Geräte
> ansprechen, auch über die serielle Schnittstelle. D.h. USB wäre
> nicht unbedingt ein Mehrwert, solange ich nicht größere
Datenmengen
> bewegen muss? Lassen sich die Geräte auch mit GPSBabel
konfigurieren,
> also z.B. die Häufigkeit der Trackpunkte einstellen? Gibt es hier
> Erfahrungen, wie das ganze unter Linux läuft, und vor allem, was
nicht
> geht?
>
>
>
> Spekulation: Werden Digitalkameras in Zukunft auch mit Bluetooth oder
> USB-Schnittstelle ausgerüstet werden, um beim Fotografieren Uhrzeit,
> Koordinaten und ggf. vielleicht noch die Kompaßstellung in den
> EXIF-Daten ablegen zu können? Bisher gibts in dieser Richtung ja
nicht
> sooo viel.
>
> Danke für Anmerkungen, Hinweise, Spekulationen, etc :-)
>
> N.
Hallo,
mal ein Beispiel aus der Praxis (etrex Vista)
die Trackaufzeichnung ist dynamisch und kann im Gerät
in drei Stufen angepasst werden (hoch mittel niedrig)
~ 5 Stunden zu Fuss ergibt
ca. 2000 Trackpunkte
Punktabstand 10m - 20m
Zeit zwischen den Trackpunkten ca. 2sec. - 10sec.
Akku geht - je nach Qualität und Kapazität läuft das Gerät
in der Regel
die angegebene Laufzeit, planen sollte man aber eine etwas kürzere
Laufzeit
(bei mehrtägigen Einsatz Ersatzakkus nicht vergessen).
Konfigurieren über GPSBabel ist nicht, das geht nur am Gerät selbst.
Wegepunkte, Tracks, Wpt und Routen up- und down laden funktioniert
auch mit USB unter Linux.
Nur für Trackaufzeichnung braucht man keine Speicherkarte.
In der Regel gibts mit einem Logger (z.B. Holux M241) je nach Einstellung
mehr Trackpunkte, das bringt aber auch grössere Datenmengen mit sich, was
mit der Zeit auch keinen wirklichen Fortschritt bedeutet (ist aber
Ansichtssache).
Hoffe hat Dir geholfen.
MfG
Peter F.
Autor: "M. Handschuher" (2008-01-31 12:28:42)
Nico Hoffmann wrote Am 31.01.2008 00:11:
> Ich habe jetzt kein Gefühl für Trackaufzeichnungen - kriegt man
auf
> diese Weise brauchbare Tracklogs hin, oder geht man anders an die
> Sache heran?
Die Frage ist, was Du unter "brauchbar" verstehst. Um eine Route zu
dokumentieren, reicht u.U. ein Trackpunkt alle 5 *Minuten*. Da reichen
dan 10.000 Punkte schon wesentlich länger.
> Mit insgesamt 10 speicherbaren Tracks könnte ich dann 10 solcher
> Touren hintereinander weg speichern, bevor der Speicher im Gerät voll
> ist
Im Prinzip richtig. Nur komprimieren die Garmins den aktuellen Track
beim Speichern. Da bleiben dann von 10.000 Punkten nur noch 750 (afair)
übrig). Da kannst Du dann gleich auf ein längeres Intervall gehen.
Also entweder ein Gerät kaufen, das auf eine eigene Speicherkarte
aufzeichnet oder einen Datenlogger, der das genauso macht. Mit 2 GB
Speicher kriegt man Tracks für ein halbes Jahr drauf ;)
Manfred
Autor: "Heinrich Pfeifer" (2008-01-31 16:44:18)
"Nico Hoffmann" schrieb im Newsbeitrag
news:slrnfq2bdf.31r.oxensepp@haydn.lewonze.de...
>
> Mit insgesamt 10 speicherbaren Tracks könnte ich dann 10 solcher
> Touren hintereinander weg speichern, bevor der Speicher im Gerät voll
> ist und ich das Zeug auf den Computer überspielen müßte
(für meinen
> Bedarf reichen die 10 Tracks).
die 10000 Trackpunkte reichen bei automatischer Wahl der Intervalle für
eine
mehrtätige Wanderung.
Die 10 "speicherbaren" Tracks solltest du für diesen Zweck
vergessen, denn
sie werden komprimiert durch Weglassen von Punkten, und was weit schlimmer
ist, ihnen fehlen die Zeitstempel (gilt für die meisten
Garmin-Geräte).
Daher sind diese Tracks für eine nachträgliche Auswertung am PC nur
noch
bedingt zu gebrauchen. Der einzige Nutzen dieser "speicherbaren"
Tracks
liegt für mich darin, einen früheren Track wieder ins Gerät zu
laden, wenn
ich eine Strecke nochmals gehen will. Zur Anzeige am Gerät sind sie gut
genug.
Wenn du ein Gerät mit Speicherkarte hast (mit "x" im Namen),
dann kannst du
den Track *parallel* zum internen Speicher zusätzlich in einer GPS-Datei
auf
der Speicherkarte aufzeichnen lassen. Die kriegst du dann auch in mehreren
Wochen nicht voll.
> Spekulation: Werden Digitalkameras in Zukunft auch mit Bluetooth oder
> USB-Schnittstelle ausgerüstet werden, um beim Fotografieren Uhrzeit,
> Koordinaten und ggf. vielleicht noch die Kompaßstellung in den
> EXIF-Daten ablegen zu können? Bisher gibts in dieser Richtung ja
nicht
> sooo viel.
möglich, aber das wird die Auswahl der Kameras erheblich
einschränken. Da
die Kameras in den EXIF-Daten Datum/Uhrzeit ablegen, kannst du schon jetzt
mit jeder beliebigen Digicam die Bilder dem Aufnahmeort zuordnen, wenn du
einen Track aufgezeichnet hast. Gartrip macht das automatisch, siehe
www.gartrip.de/photo d.htm
--
Heinrich
http://www.gartrip.de
mail: new<at>gartrip.de
Autor: Nico Hoffmann (2008-02-02 22:20:30)
Peter Fischer schreibt:
> mal ein Beispiel aus der Praxis (etrex Vista)
> die Trackaufzeichnung ist dynamisch und kann im Gerät
> in drei Stufen angepasst werden (hoch mittel niedrig)
> ~ 5 Stunden zu Fuss ergibt
> ca. 2000 Trackpunkte
> Punktabstand 10m - 20m
> Zeit zwischen den Trackpunkten ca. 2sec. - 10sec.
Das geht ja so einigermaßen.
> Akku geht - je nach Qualität und Kapazität läuft das
Gerät in der Regel
> die angegebene Laufzeit, planen sollte man aber eine etwas kürzere
Laufzeit
> (bei mehrtägigen Einsatz Ersatzakkus nicht vergessen).
Was passiert eigentlich mit dem bis dahin aufgezeichneten Track? Wird
der fortgesetzt, oder muss ich neu ansetzen?
> Konfigurieren über GPSBabel ist nicht, das geht nur am Gerät
selbst.
Gut, wenn es am Gerät machbar ist, brauche ich das nicht vom Computer
aus machen zu können. Die Frage zielte auf den Holux ab, der je keine
Bedienknöpfe hat und über eine mitgelieferte Software bedient wird.
Der mitgeliferte Kram ist wohl wie üblich Windows-only.
> Wegepunkte, Tracks, Wpt und Routen up- und down laden funktioniert
> auch mit USB unter Linux.
Gut...
> Nur für Trackaufzeichnung braucht man keine Speicherkarte.
Das sind aber dann kastrierte Daten, wenn ich die anderen Antworten
richtig verstanden habe?
> In der Regel gibts mit einem Logger (z.B. Holux M241) je nach Einstellung
> mehr Trackpunkte, das bringt aber auch grössere Datenmengen mit sich,
was
> mit der Zeit auch keinen wirklichen Fortschritt bedeutet (ist aber
> Ansichtssache).
Bei dem wäre interessant, ob der *komplette* GPS-Daten speichert oder
auch bloß abgespeckte Tracks. Und natürlich, inwiefern der unter
Linux
bedienbar ist.
N.
--
<Nutzdatenbegleiter: 0x00>
Autor: Nico Hoffmann (2008-02-02 22:20:30)
Heinrich Pfeifer schreibt:
> "Nico Hoffmann" schrieb im Newsbeitrag
> news:slrnfq2bdf.31r.oxensepp@haydn.lewonze.de...
>>
>> Mit insgesamt 10 speicherbaren Tracks könnte ich dann 10 solcher
>> Touren hintereinander weg speichern, bevor der Speicher im Gerät
voll
>> ist und ich das Zeug auf den Computer überspielen
müßte (für meinen
>> Bedarf reichen die 10 Tracks).
>
> die 10000 Trackpunkte reichen bei automatischer Wahl der Intervalle
für eine
> mehrtätige Wanderung.
>
> Die 10 "speicherbaren" Tracks solltest du für diesen Zweck
vergessen, denn
> sie werden komprimiert durch Weglassen von Punkten, und was weit schlimmer
> ist, ihnen fehlen die Zeitstempel (gilt für die meisten
Garmin-Geräte).
> Daher sind diese Tracks für eine nachträgliche Auswertung am PC
nur noch
> bedingt zu gebrauchen. Der einzige Nutzen dieser "speicherbaren"
Tracks
> liegt für mich darin, einen früheren Track wieder ins Gerät
zu laden, wenn
> ich eine Strecke nochmals gehen will. Zur Anzeige am Gerät sind sie
gut
> genug.
Aha. Aber gut, dass ich erfahre, dass es sich bei den 10000
speicherbaren Punkten fast ausschließlich um reines Marketinggefasel
handelt.
> Wenn du ein Gerät mit Speicherkarte hast (mit "x" im
Namen), dann kannst du
> den Track *parallel* zum internen Speicher zusätzlich in einer
GPS-Datei auf
> der Speicherkarte aufzeichnen lassen. Die kriegst du dann auch in mehreren
> Wochen nicht voll.
Gut, für meine Wünsche müßte es dann so ein Gerät
werden.
>> Spekulation: Werden Digitalkameras in Zukunft auch mit Bluetooth oder
>> USB-Schnittstelle ausgerüstet werden, um beim Fotografieren
Uhrzeit,
>> Koordinaten und ggf. vielleicht noch die Kompaßstellung in den
>> EXIF-Daten ablegen zu können? Bisher gibts in dieser Richtung ja
nicht
>> sooo viel.
>
> möglich, aber das wird die Auswahl der Kameras erheblich
einschränken. Da
> die Kameras in den EXIF-Daten Datum/Uhrzeit ablegen, kannst du schon jetzt
> mit jeder beliebigen Digicam die Bilder dem Aufnahmeort zuordnen, wenn du
> einen Track aufgezeichnet hast. Gartrip macht das automatisch, siehe
> www.gartrip.de/photo d.htm
Ja, kenne ich, aber so ein umständliches und fehlerträchtiges
Nacharbeiten will ich irgendwann vermeiden. Dass das per Bluetooth
derzeit mit - meines Wissens - gerade mal einer Kamera geht, ist
bedauerlich. Jetzt wäre es natürlich schön wenn man absehen
könnte, ob
die Kamerahersteller vielleicht mal über wenigstens halbwegs sinnvolle
Fubktionen nachdenken, oder ob wir weiter nur auf die nächste Knipse
mit 27 Fantastilliarden Megapixeln mehr warten... :-)
N.
--
<Nutzdatenbegleiter: 0x00>
Autor: "ben brugman" (2008-02-03 01:06:37)
Hello my German is not sufficient enough to respond in German.
Normally leave the GPS tracking on auto/normal. This will give a good
tracking record, a fair amount of time. I used it for two weeks of holiday,
even tracking the flight for most of the distance. The track will be
compressed but this is done fairly intelligent so that strait lines have
less point than curved lines.
For most used the accuratie is enough, and adapts to speed and how the
trajectory is going.
For openstreetmap (www.openstreemap.org) I use the time / 1 second option,
this gives at slow speeds the most accurate track but then the tracking time
is limited to less than three hours. But once every 3 or 4 seconds would be
accurate enough.
When tracking with two GPSses at the same time. I used the 1 second option.
In that case both (Garmin) GPSs had matching points, this gives a very good
indication on the accuracy and the similarity of the two units. Havent
tried that with a longer duration, could be that the points match than as
wel.
When saving a log, it is optimized to the number of point in one track (500
or 750). For longer trips the accuracy gets less. And you loose the
timestamp on the point. So the log offers more information. But even saving
two weeks of travel which was almost 8000 points and saving this to 500
points gives a fairly accurate track. But it is definitely less than the
automated log.
So adjust your recording for the time you need to record. The auto mode is
better than the distance or the timed mode, because it uses less points for
a more accurate description. Use time only when you want the best possible
track, or when you know that you will be using the tracking for far longer
that the auto function permits.
Stick to the logs and not to the saved tracks when possible.
When using a large amount of points software becomes slower, in Google Earth
this is very noticeble.
Ben
"Nico Hoffmann" schreef in bericht
news:slrnfq2bdf.31r.oxensepp@haydn.lewonze.de...
> Hallo,
>
> zwar nutze ich seit einiger Zeit ein KFZ-Navi, aber ich will jetzt
> auch meine Freizeitaktivitäten (Bergwandern, Fahrradfahren) ein
> bischen dokumentieren. Im Moment bin ich dabei, mir zu überlegen, was
> ich denn eigentlich an Funktionen haben will und sehe mir die
> Spezifikationen einiger Geräte an.
>
> Das wirft bereits einige Fragen auf...
>
> Wie ist das mit den Trackaufzeichnungspunkten? Ein Garmin eTrex H kann
> 10.000 Trackaufzeichnungspunkte, 10 speicherbare Tracks.
>
> Wenn ich eine lange Tagestour, sagen wir 12 Stunden, im Stück
> aufzeichnen will, könnte ich alle 4,xx Sekunden einen
> Aufzeichnungspunkt speichern lassen und hätte dann ca 12 Stunden und
> die 10000 Punkte.
>
> Ich habe jetzt kein Gefühl für Trackaufzeichnungen - kriegt man
auf
> diese Weise brauchbare Tracklogs hin, oder geht man anders an die
> Sache heran?
>
> Mit insgesamt 10 speicherbaren Tracks könnte ich dann 10 solcher
> Touren hintereinander weg speichern, bevor der Speicher im Gerät voll
> ist und ich das Zeug auf den Computer überspielen müßte
(für meinen
> Bedarf reichen die 10 Tracks).
>
> Ein Magellan eXplorist 210 kann 50 Trackdateien mit je 2000
> Punkten. Scheint mir etwas ungünstiger, weil ich dann den Abstand
> zwischen zwei Trackpunkten vergrößern müßte oder
einen Tag auf
> verschiedene Tracks verteilen müßte. Oder mache ich da einen
> Denkfehler?
>
> Der Holux M-241 speichert 130000 Punkte, wohl in einem Track. Das
> wären dann 13 x 10000. Der scheibt wohl, solange er an ist? D.h. ich
> schalte ihn einfach jeden Tag morgens ein und abens aus....
>
> (die drei Geräte sind nicht wirklich vergleichbar, ich weiß)
>
>
> Wie ist das mit Speicherkartenslots? Speichererweiterungen werden erst
> richtig interessant, wenn ich auch eine Karte ins Gerät laden
möchte,
> für die reinen Tracks scheinen ja die paar festinstallierten
Megabytes
> zu reichen, oder?
>
>
> Wie siehts mit Akkus aus? Die Herstellerangaben zur Laufzeit beziehen
> sich meist auf Mignonbatterien. Laufen die Dinger auch mit Akkus, und
> wenn ja: wie lange?
>
>
>
> GPSBabel (oder ähnliche) und Linux. GPSBabel kann viele Geräte
> ansprechen, auch über die serielle Schnittstelle. D.h. USB wäre
> nicht unbedingt ein Mehrwert, solange ich nicht größere
Datenmengen
> bewegen muss? Lassen sich die Geräte auch mit GPSBabel
konfigurieren,
> also z.B. die Häufigkeit der Trackpunkte einstellen? Gibt es hier
> Erfahrungen, wie das ganze unter Linux läuft, und vor allem, was
nicht
> geht?
>
>
>
> Spekulation: Werden Digitalkameras in Zukunft auch mit Bluetooth oder
> USB-Schnittstelle ausgerüstet werden, um beim Fotografieren Uhrzeit,
> Koordinaten und ggf. vielleicht noch die Kompaßstellung in den
> EXIF-Daten ablegen zu können? Bisher gibts in dieser Richtung ja
nicht
> sooo viel.
>
> Danke für Anmerkungen, Hinweise, Spekulationen, etc :-)
>
> N.
> --
> <Nutzdatenbegleiter: 0x00>
Autor: Peter Fischer (2008-02-03 07:40:26)
Nico Hoffmann wrote:
> Peter Fischer schreibt:
>
>
>> mal ein Beispiel aus der Praxis (etrex Vista)
>> die Trackaufzeichnung ist dynamisch und kann im Gerät
>> in drei Stufen angepasst werden (hoch mittel niedrig)
>> ~ 5 Stunden zu Fuss ergibt
>> ca. 2000 Trackpunkte
>> Punktabstand 10m - 20m
>> Zeit zwischen den Trackpunkten ca. 2sec. - 10sec.
>
> Das geht ja so einigermaßen.
Tracklänge lt. Aufzeichnung 22,4 km
Wanderstrecke nach Topokarte 19,8 km
Wanderstrecke gefühlt 35 km ;-)
>
>> Akku geht - je nach Qualität und Kapazität läuft das
Gerät in der Regel
>> die angegebene Laufzeit, planen sollte man aber eine etwas
kürzere
>> Laufzeit (bei mehrtägigen Einsatz Ersatzakkus nicht vergessen).
>
> Was passiert eigentlich mit dem bis dahin aufgezeichneten Track? Wird
> der fortgesetzt, oder muss ich neu ansetzen?
Bei Geräten mit miniSD gibts pro Tag eine Datei,
es wird ein neues Tracklog begonnen wenn Tracklogging angeschaltet ist
>
>> Konfigurieren über GPSBabel ist nicht, das geht nur am
Gerät selbst.
>
> Gut, wenn es am Gerät machbar ist, brauche ich das nicht vom Computer
> aus machen zu können. Die Frage zielte auf den Holux ab, der je keine
> Bedienknöpfe hat und über eine mitgelieferte Software bedient
wird.
> Der mitgeliferte Kram ist wohl wie üblich Windows-only.
Ja, ich habe bis jetzt nichts anderes gelesen, bzw. nichts zu Linux dazu
gefunden
>
>
>> Wegepunkte, Tracks, Wpt und Routen up- und down laden funktioniert
>> auch mit USB unter Linux.
>
> Gut...
>
>> Nur für Trackaufzeichnung braucht man keine Speicherkarte.
>
> Das sind aber dann kastrierte Daten, wenn ich die anderen Antworten
> richtig verstanden habe?
Habe ich auch so verstanden, kann aber sonst nichts dazu sagen.
>
>
>> In der Regel gibts mit einem Logger (z.B. Holux M241) je nach
Einstellung
>> mehr Trackpunkte, das bringt aber auch grössere Datenmengen mit
sich, was
>> mit der Zeit auch keinen wirklichen Fortschritt bedeutet (ist aber
>> Ansichtssache).
>
> Bei dem wäre interessant, ob der *komplette* GPS-Daten speichert oder
> auch bloß abgespeckte Tracks. Und natürlich, inwiefern der
unter Linux
> bedienbar ist.
Nach akt. Kenntnisstand "mit Linux geht da nix",
Lt. Anleitung kann man nach NMEA Konvertieren, da sollten dann *komplette*
GPS-Daten verfügbar sein.
>
> N.
Peter F.