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Verstaendnisfrage Tracks, Routen...


Autor: Christoph Eckert (2006-10-28 12:58:59)

Anton Betzler wrote:

> MapSource kann dies mit Hilfe der sichtbaren und "grauen Wegpunkte".
> Die Übertragung einer solchen gemischten Routen ist allerdings etwas
> tricky.

aha. Werde ich mir mal anschauen.

ce

Autor: Christoph Eckert (2006-10-28 02:55:27)

Heinrich Pfeifer wrote:

> eine Route ist eine Folge von Wegpunkten, von denen jeder einen Namen hat
> und dann unterwegs angefahren werden soll.

Ich fand anfangs den Namen "Wegpunkt" verwirrend. Vielleicht wäre "benannter
Punkt" ein besserer Name, aber alle nennen es eben Wegpunkt.

> Ein Track ist ebenfalls eine Folge von Punkten, aber das sind keine
> Wegpunkte mit Namen, sondern namenlose Punkte. Der Track wird
> normalerweise nicht vorgeplant, sondern unterwegs vom Gerät aufgezeichnet,
> damit man hinterher genau sehen kann wo man Lang gefahren ist.

Das fand ich anfangs auch verwirrend. Man läd sich aus dem Web eine Radtour
(die jemand schonmal gefahren ist und freundlicherweise zur Verfügung
stellt), die man dann aber nicht als Route, sondern als Track ans Gerät
schicken muss. Spräche technisch etwas dagegen, dass eine Route sowohl aus
"Named points" als auch aus "unnamed points" bestünde? Dann könnte man
einerseits den Routenverlauf als Track auf dem Display verfolgen, und würde
andererseits an wichtigen Punkten nochmal extra gewarnt.

> Manche
> Leute bevorzugen es jedoch, zur Planung einen Track zu zeichnen und diesen
> dann abzufahren, weil damit eine feinere Detaillierung möglich ist.

Ich verwende ein Garmin eTrex Venture Cx. Plane ich Radtouren, dann setze
ich zwangsweise innert geschlossener Ortschaften viel mehr Punkte als
außerhalb, damit ich gut durch die Ortschaft finde. Hat zwei Nachteile:
* Die Anzahl der noch verplanbaren Punkte nimmt rapide ab, da die Anzahl der
Punkte pro Route beschränkt ist
* Da das Gerät Wegpunkte mit einem Fähnchen in die Karte malt und zusätzlich
den Namen anzeigt, sieht man vor lauter Fähnchen und Punktnamen nicht mehr
viel von der Karte :)

Daher werde ich die Tracktechnik auch mal ausprobieren.

Wenn wir schon beim Thema sind: Wieso sind denn die Punkte pro Route bzw.
Punkte pro Track überhaupt so beschränkt? Mein Trackspeicher läuft bei
einer vierstündigen Radtour locker über. Zum Glück wird auf der
Speicherkarte weitergeloggt. Nur: wie war/ist denn das bei Geräten, die
keine Speicherkarte haben? Hat man dann nach der Tour nur noch den halben
Track im Gerät?

Analog bei den Routen: Mein Garmin kann keine Routen von der Speicherkerte
lesen. Ich muss mich also den Limitierungen unterwerfen. Für mich sieht das
so aus, als ob die Geräte keine dynamische Speicherverwaltung beherrschten.
Klar, das Gerät verfügt nicht über beliebig viel Arbeitsspeicher und muss
ja auch mit dem Strombedarf haushalten. Ich frage mich aber, warum die
Geräte nicht eine beliebig lange Route "einfach" sequentiell in den
Speicher laden. Any comments?

Alles in allem war das Gerät recht teuer, aber ich bin froh mich dazu
durchgerungen zu haben und möchte das Teil an meinem Fahrradlenker nicht
mehr missen.

ce

Autor: Christoph Eckert (2006-10-28 02:55:27)


Autor: Christoph Eckert (2006-10-28 02:55:27)

Heinrich Pfeifer wrote:

> eine Route ist eine Folge von Wegpunkten, von denen jeder einen Namen hat
> und dann unterwegs angefahren werden soll.

Ich fand anfangs den Namen "Wegpunkt" verwirrend. Vielleicht wäre "benannter
Punkt" ein besserer Name, aber alle nennen es eben Wegpunkt.

> Ein Track ist ebenfalls eine Folge von Punkten, aber das sind keine
> Wegpunkte mit Namen, sondern namenlose Punkte. Der Track wird
> normalerweise nicht vorgeplant, sondern unterwegs vom Gerät aufgezeichnet,
> damit man hinterher genau sehen kann wo man Lang gefahren ist.

Das fand ich anfangs auch verwirrend. Man läd sich aus dem Web eine Radtour
(die jemand schonmal gefahren ist und freundlicherweise zur Verfügung
stellt), die man dann aber nicht als Route, sondern als Track ans Gerät
schicken muss. Spräche technisch etwas dagegen, dass eine Route sowohl aus
"Named points" als auch aus "unnamed points" bestünde? Dann könnte man
einerseits den Routenverlauf als Track auf dem Display verfolgen, und würde
andererseits an wichtigen Punkten nochmal extra gewarnt.

> Manche
> Leute bevorzugen es jedoch, zur Planung einen Track zu zeichnen und diesen
> dann abzufahren, weil damit eine feinere Detaillierung möglich ist.

Ich verwende ein Garmin eTrex Venture Cx. Plane ich Radtouren, dann setze
ich zwangsweise innert geschlossener Ortschaften viel mehr Punkte als
außerhalb, damit ich gut durch die Ortschaft finde. Hat zwei Nachteile:
* Die Anzahl der noch verplanbaren Punkte nimmt rapide ab, da die Anzahl der
Punkte pro Route beschränkt ist
* Da das Gerät Wegpunkte mit einem Fähnchen in die Karte malt und zusätzlich
den Namen anzeigt, sieht man vor lauter Fähnchen und Punktnamen nicht mehr
viel von der Karte :)

Daher werde ich die Tracktechnik auch mal ausprobieren.

Wenn wir schon beim Thema sind: Wieso sind denn die Punkte pro Route bzw.
Punkte pro Track überhaupt so beschränkt? Mein Trackspeicher läuft bei
einer vierstündigen Radtour locker über. Zum Glück wird auf der
Speicherkarte weitergeloggt. Nur: wie war/ist denn das bei Geräten, die
keine Speicherkarte haben? Hat man dann nach der Tour nur noch den halben
Track im Gerät?

Analog bei den Routen: Mein Garmin kann keine Routen von der Speicherkerte
lesen. Ich muss mich also den Limitierungen unterwerfen. Für mich sieht das
so aus, als ob die Geräte keine dynamische Speicherverwaltung beherrschten.
Klar, das Gerät verfügt nicht über beliebig viel Arbeitsspeicher und muss
ja auch mit dem Strombedarf haushalten. Ich frage mich aber, warum die
Geräte nicht eine beliebig lange Route "einfach" sequentiell in den
Speicher laden. Any comments?

Alles in allem war das Gerät recht teuer, aber ich bin froh mich dazu
durchgerungen zu haben und möchte das Teil an meinem Fahrradlenker nicht
mehr missen.

ce

Autor: Christoph Eckert (2006-10-28 12:51:05)

Andreas Titz wrote:

> Ich hab ein geko201, dessen Trackspeicher 10.000 Punkte umfasst (für
> den ACTIVELOG, d.h. die aktuell aufgezeichnete Tour).

[...]

> Möglicherweise hast Du einen zu kurzes Aufzeichnungsintervall
> eingestellt?

OK, mein Gerät bietet die selbe Größe für das ActiveLog. Von Haus aus
war auch "auto" eingestellt. Das hat sich allerdings als zu ungenau
herausgestellt, da ich meine Tracks hinterher in Openstreetmap als Wege
anlegen möchte. Also habe ich wie empfohlen einen Punkt pro Sekunde
eingestellt. 10.000 Punkte sind somit nach 2h47 weg. Dank Speicherkarte
abre bei mir kein Problem.


ce

Autor: Christoph Eckert (2006-10-28 12:57:43)

Alan Tiedemann wrote:

> Okay, wenn Du mit dem Fahrrad
> viel ZickZack fährst... :)

Wenn man auf Landstraßen jeden Posten kartographieren möchte, ist man
dazu ja gezwungen...

:)

ce

Autor: Alan Tiedemann (2006-10-28 15:31:36)

Christoph Eckert schrieb:
> Alan Tiedemann wrote:
>> Okay, wenn Du mit dem Fahrrad
>> viel ZickZack fährst... :)
>
> Wenn man auf LandstraÃźen jeden Posten kartographieren möchte, ist man
> dazu ja gezwungen...

Okay, wenn man darauf wirklich Wert legt... :)

Mir reicht es zu wissen wo ich gewesen bin und daÃź das Log so genau ist,
daÃź ich auf einer Topo-Karte meinen gefahrenen Weg wiederfinde.

Wobei diese blöden eTrexe beim Loggen sowieso ungenau sind wie sonstwas.
"Accuracy: 9 Meter" steht im Display, und dann liegt der Track 100 Meter
neben dem vom selben Tag aus demselben Active Log, zwei Stunden früher,
wo man denselben Weg in die entgegengesetzte Richtung gefahren ist und
dieselbe Genauigkeit angezeigt wurde. Ja nee is klar...

Irgendwann ist mal ein 60Cx mit SirfStar III fällig, aber für ein reines
Hobbygerät 600 Euro ausgeben ist auch irgendwie behämmert :-)

GruÃź,
Alan

Autor: Christoph Eckert (2006-10-28 17:49:33)

Alan Tiedemann wrote:

> Okay, wenn man darauf wirklich Wert legt... :)

nun, ich kann von mir behaupten, dass ich jeden Posten des Landkreises
mit Vornamen begrüßen kann... ;-) .

> Mir reicht es zu wissen wo ich gewesen bin und daß das Log so genau
> ist, daß ich auf einer Topo-Karte meinen gefahrenen Weg wiederfinde.
>
> Wobei diese blöden eTrexe beim Loggen sowieso ungenau sind wie
> sonstwas. "Accuracy: 9 Meter" steht im Display, und dann liegt der
> Track 100 Meter neben dem vom selben Tag aus demselben Active Log,
> zwei Stunden früher, wo man denselben Weg in die entgegengesetzte
> Richtung gefahren ist und dieselbe Genauigkeit angezeigt wurde. Ja nee
> is klar...

Sowas kann man beobachten, ja. Wobei ich meist mit der Genauigkeit recht
zufrieden bin, aber manchmal leistet sich das Gerät schon ganz schöne
Ausreißer. Mir reicht das erstmal ein paar Jährchen, und dann wird es
bestimmt eine Gerätegeneration geben, die nochmal viel leistungsfähiger
ist und vielleicht auch ein wenig preiswerter.

> Irgendwann ist mal ein 60Cx mit SirfStar III fällig, aber für ein
> reines Hobbygerät 600 Euro ausgeben ist auch irgendwie behämmert :-)

Sehe ich auch so. Mein Venture Cx hat mit routingfähiger Karte und
Zubehör in etwa so viel gekostet; teures Spielzeug. Andererseits nutze
ich das Teil wirklich exzessiv, insofern relativiert sich das Ganze
auch wieder.

Have fun,


ce

Autor: Andreas Titz (2006-10-28 18:14:54)

Alan Tiedemann wrote:
> Andreas Titz schrieb:
>>Christoph Eckert wrote:
>>>Wenn wir schon beim Thema sind: Wieso sind denn die Punkte pro Route bzw.
>>>Punkte pro Track überhaupt so beschränkt? Mein Trackspeicher läuft bei
>>>einer vierstündigen Radtour locker über. Zum Glück wird auf der
>>>Speicherkarte weitergeloggt. Nur: wie war/ist denn das bei Geräten, die
>>>keine Speicherkarte haben? Hat man dann nach der Tour nur noch den halben
>>>Track im Gerät?
>>
>>Ich hab ein geko201, dessen Trackspeicher 10.000 Punkte umfasst (für den
>>ACTIVELOG, d.h. die aktuell aufgezeichnete Tour). Eine Speicherkarte hat
>>das Gerät nicht. Damit kann ich ca. 600km Radtouren aufzeichen, danach
>>wird der Anfang der Aufzeichnung tatsächlich überschrieben.
>
> Dieses Verhalten lÃ¤Ãźt sich aber IIRC einstellen. Bei meinem eTrex Legend
> habe ich die Wahl zwischen "von vorne überschreiben" oder "aufhören".

Ja, das ist beim Geko auch so.
Also hat man je nach Einstellung entweder den Anfang oder das Ende des
Tracks im Gerät wenn der Speicher voll ist.

GruÃź Andreas

Autor: Andreas Titz (2006-10-28 18:25:57)

Christoph Eckert wrote:
> Andreas Titz wrote:
>
>>Ich hab ein geko201, dessen Trackspeicher 10.000 Punkte umfasst (für
>>den ACTIVELOG, d.h. die aktuell aufgezeichnete Tour).
> [...]
>>Möglicherweise hast Du einen zu kurzes Aufzeichnungsintervall
>>eingestellt?
>
> OK, mein Gerät bietet die selbe Größe für das ActiveLog. Von Haus aus
> war auch "auto" eingestellt. Das hat sich allerdings als zu ungenau
> herausgestellt, da ich meine Tracks hinterher in Openstreetmap als Wege
> anlegen möchte.

Hm, bei mir reicht die Standard-Einstellung (auto/mittel) für so eine
Anwendung.
Ich lege gerade die Straßen einer Stadt in bbbike[1] an. Allerdings
fahre ich die Straßen meist auch 2x ab und gucke mir die Genauigkeit des
Tracks vorher nochmal via GoogleMaps[2] an. Manchmal sind die Tracks
sogar genauer auf den Wegen, als die Kartendaten von Google.

Gruß Andreas (gerade von einer 43km-Tour zurück, deren Track Google mal
wieder überfordert)


[1]<http://www.bbbike.de/>;
[2]<http://people.freenet.de/andti/fr/GPS/index.html#Eingabebereich>;

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