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Geschwindigkeitsanzeige GPS
Autor: Carsten Kurz (2004-06-22 16:49:56)
Martin Trautmann schrieb:
> sprechen wir von Fahrradreifen oder inzwischen von Autoreifen?
Upps - ich denke, Gerald und ich waren da schon beim Autotacho/Reifen
gelandet. Achso ...
> Das erklaert aber noch nicht den von dir angefuehrten Fehler durch
> Schlupf, Walkarbeit etc. - bzw. dessen tatsaechliche Groessenordnung.
Die wird man getrennt vermutlich auch nie so genau ermitteln können.
Naja, die Reifenhersteller vermutlich schon.
Allein der Druckunterschied durch Temperaturänderungen in
Abhängigkeit
von Außentemperatur und Geschwindigkeit dürfte schon erheblich sein.
- Carsten
--
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Autor: Martin Trautmann (2004-06-22 15:11:37)
On Tue, 22 Jun 2004 16:49:56 +0200, Carsten Kurz wrote:
> Martin Trautmann schrieb:
>
> > sprechen wir von Fahrradreifen oder inzwischen von Autoreifen?
>
> Upps - ich denke, Gerald und ich waren da schon beim Autotacho/Reifen
> gelandet. Achso ...
> Allein der Druckunterschied durch Temperaturänderungen in
Abhängigkeit
> von Außentemperatur und Geschwindigkeit dürfte schon erheblich
sein.
ok - bei denen duerfte die Ausdehnung der Stahlkarkasse durch die
Temperatur schon erheblich sein. Bei Fahrradreifen erwarte ich da
weitaus geringere Unterschiede.
Auch die Antriebskraefte duerften erheblich geringer ausfallen, was den
Schlupf betrifft.
Und die Walkverformung im duenneren Fahrradreifenmantel duerfte ebenso
um ne Zehnerordnung hinter dem Autoreifen zurueckbleiben.
Fuers Auto klingen deine Annahmen also plausibel. Ich hing da einfach
noch am Fahrradreifen.
Schoenen Gruss
Martin
Autor: Martin Trautmann (2004-06-22 15:11:37)
Autor: Martin Trautmann (2004-06-22 15:11:37)
On Tue, 22 Jun 2004 16:49:56 +0200, Carsten Kurz wrote:
> Martin Trautmann schrieb:
>
> > sprechen wir von Fahrradreifen oder inzwischen von Autoreifen?
>
> Upps - ich denke, Gerald und ich waren da schon beim Autotacho/Reifen
> gelandet. Achso ...
> Allein der Druckunterschied durch Temperaturänderungen in
Abhängigkeit
> von Außentemperatur und Geschwindigkeit dürfte schon erheblich
sein.
ok - bei denen duerfte die Ausdehnung der Stahlkarkasse durch die
Temperatur schon erheblich sein. Bei Fahrradreifen erwarte ich da
weitaus geringere Unterschiede.
Auch die Antriebskraefte duerften erheblich geringer ausfallen, was den
Schlupf betrifft.
Und die Walkverformung im duenneren Fahrradreifenmantel duerfte ebenso
um ne Zehnerordnung hinter dem Autoreifen zurueckbleiben.
Fuers Auto klingen deine Annahmen also plausibel. Ich hing da einfach
noch am Fahrradreifen.
Schoenen Gruss
Martin
Autor: Holger Issle (2004-06-22 21:33:18)
On 22 Jun 2004 15:11:37 GMT, Martin Trautmann wrote:
> Und die Walkverformung im duenneren Fahrradreifenmantel duerfte ebenso
> um ne Zehnerordnung hinter dem Autoreifen zurueckbleiben.
Da wär ich jetzt skeptisch, zumindest beim MTB fahre ich mit einem
Druck, der Walkerei zulässt.
Was mir bitte keiner vergisst: Die heute gebräuchlichen Handempfänger
zeigen nur die horizontale Komponente der Geschwindigkeit an. Diese
Info stammt von Garmin. D.h. bei einem Höhenunterschied ist die
gezeigte Geschwindigkeit inkorrekt, und u.U. für Kontrollen
interessant.
--
Ciao,
Holger (GUS-KOTAL, GUS#1100)
90-92 Honda CB400 10 Mm | 93-95 Yamaha TDM 850 26 Mm
95-97 KTM 620 LC4 13 Mm | seit 97 BMW R1100GS 50 Mm (Die Renndrecksau!)
cu @ http://www.issle.de
Autor: Roland Spielhofer (2004-06-22 23:22:14)
Heiko Priess wrote:
> Hallo NG,
> 2 Fragen:
> 1. wie genau ist die Geschwindigkeitsanzeige in den diversen
GPS-Programmen,
> z.B. im Vergleich zum KFZ-Tacho?
GPS ist wesentlich genauer. Ich hab es einmal mit einem kalibrierten
optischen Geschwindigkeitssensor (fragt mich jetzt nicht nach dessen
Genauigkeit, unter 0,1 m/s) verglichen, und bin auf sehr geringe
Abweichungen gekommen. Ich habs nicht mehr im Kopf, aber der Autotacho
lag deutlich daneben, immer zu hoch. Gerät war ein Garmin 16, die groben
Fehler die mir aufgefallen sind, waren bei GPS-Status "estimated" zu
finden, bei dem der Garmin die Geschwindigkeit nicht mehr ändert (hat ja
auch nicht mehr genügend Satelliten).
hth
Roland
Autor: Martin Trautmann (2004-06-23 10:49:13)
On Tue, 22 Jun 2004 21:33:18 +0200, Holger Issle wrote:
> On 22 Jun 2004 15:11:37 GMT, Martin Trautmann wrote:
>
> > Und die Walkverformung im duenneren Fahrradreifenmantel duerfte
ebenso
> > um ne Zehnerordnung hinter dem Autoreifen zurueckbleiben.
>
> Da wär ich jetzt skeptisch, zumindest beim MTB fahre ich mit einem
> Druck, der Walkerei zulässt.
Das ist ja das Problem, was sich wirklich tut.
Unbestritten hast du Walkarbeit in der Seitenflanke. Hast du aber
tatsaechlich Walkarbeit ueber die Umfangslaenge? Sicher, gewalkt wird da
auch. Aber bist du dir sicher, dass damit das Gewebe der Karkasse
nennenswert zusammengestaucht werden kann? Wenn der Abrollumfang
gleichbleibt, dann aendert sich auch die Geschwindigkeit nicht.
Jetzt muesstest du also erklaeren, ob und wie sich der Abrollumfang
aendert. Das liesse sich z.B. experimentell relativ einfach
herausfinden, wenn du mal ueber z.B. 100 Meter mit unterschiedlichem
Luftdruck eine Teststrecke abrollst. (Vermutlich reichen auch schon 10
Meter, wenn man signifikante Abweichungen erwartet).
Schoenen Gruss
Martin
Autor: "Erwin Schomburg" (2004-06-24 10:08:21)
"Holger Issle" schrieb im Newsbeitrag
news:q02hd0tril6tjm6ab1e42ujgl71qdr6nv2@4ax.com...
--snip
> D.h. bei einem Höhenunterschied ist die
> gezeigte Geschwindigkeit inkorrekt, und u.U. für Kontrollen
> interessant.
Bis 14% Steigung/Gefälle liegt dieser Fehler rechnerisch unter 1% und ist
im
Bereich des ohnehin (systembedingt) auch in der Ebene zu erwartenden
Fehlers. Bis 32% Neigung bleibt der rechnerische Fehler immer noch unter 5%.
Bei noch steileren Abfahrten wäre dann wohl für die
Genauigkeitsfreaks
vermutlich ein Variometer bzw. die Auswertung des Höhenprofils zu
empfehlen....
Und dabei dann aber bitte nicht vergessen, je 3000m Höhenunterschied kommt
nochmal etwa 1% Fehlermarge für die Horizontalkomponente hinzu...
/Erwin
P.S.: Es geht doch noch um die Fortbewegung auf Rädern, oder sind wir
schon
beim Fallschirmfliegen?
--
Dieses Posting ist ein handwerklich gefertigtes Einzelstück.
Rechtschreibfehler und Eigentümlichkeiten in der Grammatik sind Zeichen
der
individuellen Herstellung und begründen keinen Reklamationsanspruch.
http://www.erwin-schomburg.privat.t-online.de
Autor: Holger Issle (2004-06-24 22:09:47)
On Thu, 24 Jun 2004 10:08:21 +0200, "Erwin Schomburg" wrote:
> Bis 14% Steigung/Gefälle liegt dieser Fehler rechnerisch unter 1%
Das kann das Foto mit Lappenverlust ausmachen oder nicht. Bleiben wir
also außerorts bei +38 statt +40... *g*
--
Ciao,
Holger (GUS-KOTAL, GUS#1100)
90-92 Honda CB400 10 Mm | 93-95 Yamaha TDM 850 26 Mm
95-97 KTM 620 LC4 13 Mm | seit 97 BMW R1100GS 50 Mm (Die Renndrecksau!)
cu @ http://www.issle.de
Autor: "Erwin Schomburg" (2004-06-25 10:38:53)
"Holger Issle" schrieb im Newsbeitrag
news:t6dmd0hqeodv6lrlr6vk70jmtov90085gs@4ax.com...
> On Thu, 24 Jun 2004 10:08:21 +0200, "Erwin Schomburg" wrote:
>
> > Bis 14% Steigung/Gefälle liegt dieser Fehler rechnerisch unter
1%
>
> Das kann das Foto mit Lappenverlust ausmachen oder nicht. Bleiben wir
> also außerorts bei +38 statt +40... *g*
Mit nem MTB? Respekt!
/Erwin
--
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